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Seenotkreuzer der 46-Meter-Klasse 




04.06.2009 |  Rettung in letzter Minute

Eine zehn Meter lange Segelyacht mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern an Bord strandete am 04.06.2009 um ca. 9.45 Uhr in der Brandungszone im Seegatt zwischen Langeoog und Spiekeroog. Nur einer schnellen Alarmierung der Seenotretter war es zu verdanken, dass die Yacht bei ablaufendem Wasser rechtzeitig von den Seenotrettern auf den Haken genommen werden konnte.

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Einen sehr amüsanten Schnappschuss schickte uns Christoph Sonder aus Stade.
Während der Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE an der Pier liegt, hat auf der anderen Seite ein Dreimastsegler festgemacht.
Perfektes Format: Jetzt hat unsere HERMANN MARWEDE sogar einen Bugspriet!

Beim zweiten Motiv ist alles „wieder in Ordnung“ – der Segler hat sich wieder auf die Weltmeere begeben…




Seenotretter bringen medizinische Hilfe


06.07.2008 | Helgoland


Nach einem Herzinfarkt musste  am Sonntag, den 6.7.2008, ein englischer Passagier des Kreuzfahrtschiffes „MSC Armonia“ ca. 80 Meilen nordwestlich von Helgoland in der Deutschen Bucht per Hubschrauber abgeborgen werden. Das unter panamesischer Flagge laufende, 252 Meter lange Kreuzfahrtschiff der italienischen Reederei MSC befand sich auf der Reise von Bergen (Norwegen) nach Dover (Großbritannien).

Um 15.03 Uhr nahm der Kapitän der „MSC Armonia“ Kontakt zur SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf und bat um Unterstützung bei der Abbergung des Passagiers, nachdem der Bordarzt einen Herzinfarkt diagnostiziert hatte. Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte sofort den auf Helgoland stationierten Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE, da die mögliche Abbergung durch einen Hubschrauber aufgrund durchziehender schwerer Gewitterfronten zunächst unklar war. Die HERMANN MARWEDE nahm einen Notarzt an Bord und lief der zu diesem Zeitpunkt noch 113 Seemeilen entfernten „MSC Armonia“ entgegen, die ihren Kurs in Richtung deutsche Küste änderte. Um 16.28 Uhr übernahm der Hubschrauber der Deutschen Marine in einem Winchmanöver in der Deutschen Bucht vom Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE Arzt und den Rettungsassistenten der HERMANN MARWEDE. Etwa zwanzig Minuten später konnte der Passagier mit seiner Ehefrau von der „MSC Armonia“ aufgewinscht werden. Die beiden wurden ins Krankenhaus nach Emden geflogen.Die SEENOTLEITUNG BREMEN leitete währenddessen unter anderem die Organisation der Einreisegenehmigungen für die beiden Engländer ein und kümmerte sich um die Sicherstellung des Rücktransportes von Arzt und Rettungsassistent nach Helgoland. Die HERMANN MARWEDE traf um 18.11 Uhr wieder am Liegeplatz auf Helgoland ein.

 


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