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Seenotrettungsboot der 9,5-Meter-Klasse





Bei starkem Ostwind und niedrigem Wasserstand kam die Juist-Fähre kurz nach dem Auslaufen fest, konnte aber mit dem Nachthochwasser ihre Fahrt fortsetzen.
(Durch Klick ins Bild vergrößern.)

12.05.2009 | Fähre kam vor Juist fest - acht Passagiere von den Seenotrettern abgeborgen  
200 Passagiere auf der ostfriesischen Inselfähre „Frisia 6“ mussten eine unfreiwillige Unterbrechung auf der Überfahrt von der Insel Juist nach Norddeich am Dienstag (12.05.09) hinnehmen: Das 52 Meter lange Schiff war im Wattfahrwasser etwa eine Seemeile (ca. 2 Kilometer) nach dem Auslaufen aus dem Inselhafen gegen 15.30 Uhr festgekommen.
Die Besatzung des Seenotrettungsboots WOLTERA übernahm nach Rücksprache mit der Schiffsführung acht Passagiere, die das Schiff verlassen wollten, und brachte sie zurück auf die Insel. Von hier aus wurden sie per Flugzeug ans Festland gebracht.
Starke Ostwinde mit Stärken um 5 Beaufort hatten im Lauf des Tages das Wasser aus den Prielen regelrecht herausgepresst und damit einen extrem niedrigen Wasserstand verursacht.
Mit dem Hochwasser in der Nacht kam die Fähre um 2.30 Uhr frei und konnte ihre Fahrt ans Festland fortsetzen.

 



11.04.2009 | Tjalk trieb nach Maschinenschaden manövrierunfähig in der Nordsee

Für 30 Passagiere und die Besatzung der Tjalk „Anna Katharina“, einem niederländischen schweren Plattbodenschiff, endete der Osterausflug am Sonnabend, dem 11. April, auf der Nordsee im Nordlandfahrwasser nahe der ostfriesischen Insel Juist. Der Kapitän meldete  gegen 15.00 Uhr über Funk einen Maschinenschaden .Das Schiff treibe manövrierunfähig im Wattenmeer.

 


Bild 1

WOLTERA hat die Tjalk auf den Haken genommen

Bild 2

ALFRIED KRUPP läuft aus zum Einsatz (Bild: J. Zogel)

Bild 3

ALFRIED KRUPP übernimmt vor Ort

Bild 4

Längsseits einschleppen (Bild: J. Zogel)

Bild 5

Im sicheren Hafen (Bild: J. Zogel)

Bild 6

Angekommen (Bild: J. Zogel)


Von der Freiwilligen-Station Juist aus machte sich umgehend das Seenotrettungsboot WOLTERA auf den Weg und nahm  das Schiff auf den Haken, um es aus dem Flachwasserbereich zu schleppen. Später wurde die „Anna Katharina“ an den von Borkum ausgelaufenen Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP übergeben. Der traf am  Abend mit dem Schleppanhang gegen 20.30 Uhr auf der Insel ein. Am Ostermontag schließlich übernahmen die niederländischen Seenotretter die Tjalk in Borkum uns schleppten sie nach Eemshaven.
In weiteren Revieren vor den Küsten von Nord – und Ostsee befreiten die Seenotretter auf Grund gelaufene und  defekte Segel – und Motoryachten aus Gefahrensituationen. 27 Schiffsführer und ihre Besatzungen mussten die Hilfe der DGzRS in Anspruch nehmen.

 



16.01.2008 | Einen 30 Meter langen Küstenfrachter, der am frühen Mittwochmorgen (16.01.08) südlich der ostfriesischen Insel Juist im engen Wattfahrwasser fest gekommen war, hat das Seenotrettungsboot WOLTERA /Station Juist der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) frei geschleppt und in den Inselhafen gelotst. Die WOLTERA ist 9,5 Meter lang und 220 PS stark. Sie wird von ehrenamtlichen Seenotrettern gefahren.

Der Frachter mit zwei Mann Besatzung befand sich bereits am Dienstagnachmittag mit einer Ladung Splitt zum Ausbau von Hafenanlagen auf der Anreise nach Juist, als er gegen 15.00 Uhr in dem windungsreichen, engen Fahrwasser ca. 600 Meter vor der Hafeneinfahrt bei langsamer Fahrt von den starken südlichen Winden ( bis Stärke 8 = ca.65 km/h Windgeschwindigkeit) an die Wattkante gedrückt wurde und manövrierunfähig liegen blieb. Wegen des Gezeitenwechsels zu Niedrigwasser musste ein erster Freischleppversuch am Nachmittag abgebrochen werden. Mittwochfrüh gegen 03.15 Uhr wurde von den Seenotrettern erneut eine Leinenverbindung hergestellt und der Frachter ins Fahrwasser geschleppt, wo er seine Fahrt mit Assistenz der DGzRS fortsetzten konnte. Der Einsatz wurde um 04.45 Uhr abgeschlossen.


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