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Seenotkreuzer der 44-Meter-Klasse
27.05.2008
Einsatz für herzkranken Segler
10.05.2008
Schwer erkrankter Kapitän geborgen
Rügen / Sassnitz. Einen nach einem Sturz an Bord schwer verletzten Mann haben die Seenotretter am Dienstag, den 02.06.2009, etwa zwölf Seemeilen (ca. 22 km) nordöstlich von Rügen vom Dreimast-Gaffelschoner „Amphitrite“ abgeborgen. Mehr 
dank Zusammenarbeit zwischen Marine und Seenotrettern in der Ostsee
27.05.2008 | Sassnitz, Lübeck. Der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen dänischer und deutscher Marine sowie der DGzRS hat der 60-jährige Uwe B. aus Lübeck wahrscheinlich sein Leben zu verdanken.
Der Mann hatte sich am Dienstagmorgen (27.05.08) über Funk von seiner Segelyacht ca. 30 Seemeilen (ca. 55 Kilometer) nordöstlich Sassnitz vor Bornholm mit akuten Herzbeschwerden über Funk bei der Küsten-Seenotfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO in der SEENOTLEITUNG BREMEN gemeldet und dringend um Hilfe gebeten.
Die Erstversorgung auf See übernahmen Marinesoldaten und ein Marinearzt von der Fregatte „Brandenburg“ der Deutschen Marine. Sie stabilisierten den Zustand des 60-jährigen herzkranken Mannes und bereiteten ihn für den Lufttransport vor.
Gegen Mittag wurde er in die Hanseklinik Stralsund eingeliefert, nachdem ihn ein Marine-Hubschrauber auf See von der Fregatte übernommen hatte. Seine Segelyacht wurde von Besatzungsmitgliedern des Seenotkreuzers WILHELM KAISEN in den Hafen von Sassnitz gebracht.
10.05.2008 | 21:08
Seenotretter bringen führerlosen Angelkutter zurück in den Hafen
Einen ungewöhnlichen, mit großem Aufwand verbundenen Einsatz absolvierte die Besatzung des in Sassnitz auf Rügen stationierten Seenotkreuzers WILHELM KAISEN der DGzRS am Samstagnachmittag, dem 10. Mai 2008.
Sie bargen den schwer erkrankten Kapitän des Angelkutters "Baltic I" und versorgten ihn mit Unterstützung eines per Helikopter eingeflogenen Notarztes im Bordhospital. Der in einem kritischen Zustand befindliche Patient wurde im Hafen von Sassnitz zur weiteren Versorgung im Krankenhaus Bergen an den Rettungshubschrauber „Christoph 26“ übergeben.
Der 23 Meter lange Angelkutter „Baltic I“ (Heimathafen Eckernförde), auf Fangreise mit 14 Sportfischern an Bord nahe dem Seegebiet Adlergrund (rund 20 Seemeilen nordöstlich von Saßnitz ), meldete um 13 Uhr an BREMEN RESCUE RADIO, der Seenotfunkstelle der DGzRS, dass der Kapitän schwer erkrankt sei und dringend medizinische Hilfe benötige. Die Lage sei sehr ernst. Zudem befand sich niemand auf dem Fischereifahrzeug, der die Führung des Schiffes übernehmen konnte.
Sofort lief die WILHELM KAISEN aus ihrem Heimathafen Sassnitz zum Einsatzort. Ein Rettungsassistent des bereits vor Ort befindlichen Mehrzweckschiffs „Arkona“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund leistete derweil erste Hilfe.
Während der Anfahrt landete der Rettungshubschrauber „Christoph 47“ der Luftrettung Greifswald auf dem Helikopter-Arbeitsdeck des Seenotkreuzers und übergab ein Verletztenversorgungsteam an die WILHELM KAISEN.
Um 14.15 Uhr trafen die Seenotretter bei der „Baltic I“ ein und übernahmen mit Hilfe des Tochterbootes HELENE den erkrankten Kapitän zur weiteren Behandlung durch einen Notarzt im Bordhospital.
Nachdem der Zustand des Patienten stabilisiert werden konnte, wurde er zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Bergen auf Rügen geflogen.
Durch den Ausfall ihres Kapitäns war die "Baltic I" mit den 14 Sportfischern ohne Schiffsführung. In dieser Situation stiegen zwei Besatzungsmitglieder der WILHELM KAISEN auf den Angelkutter über und überführten diesen mit seinen 14 Passagieren sicher zurück nach Sassnitz.
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